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ev. Kindergarten Tigerente Heute

Zu der Zeit, in der aus Kindergärtnerinnen Erzieherinnen wurden und die Sicherheitsauflagen eine Neuerung erfuhren, begann unser „modernes“ Leben im ev. Kindergarten August-Schlüpmann-Weg. Benannt wurde der Weg nach dem ersten Pfarrer der Gemeinde und zur besseren Orientierung übernahm man den Namen kurzerhand auch für die Einrichtung.

Erst nach und nach entwickelten sich enge Kontakte zu der Tigerente und ihren Freunden, so dass man den Kindergarten 1999 als besonderen Freundschaftsbeweis nach der streifigen Ente umbenannte. Dieses Ereignis war natürlich mit einem riesigen Fest verbunden, schließlich wollte man die neuen Mitbewohner gebührend empfangen und sie schon einmal auf einen turbulenten aber fröhlichen Alltag einstimmen.

50er, 60er und 70er Jahre

Vor mehr als drei Jahrzehnten, im August 1982, konnten mit den Erzieherinnen endlich die ersten Kinder in das neue Gebäude im August-Schlüpmann-Weg einziehen: Von nun an hielt ein neuer, bis dorthin ungewohnter Luxus Einzug in den Kindergarten. Verbrachten die Kinder in den 50er, 60er und 70er Jahren den Tag in der ersten Etage des ev. Gemeindehauses Mahnen, wurde für die Zukunft in ein großflächiges Gebäude mit kindgerechtem Mobiliar und einem weitläufigen Außengelände investiert. Rückblickend betrachtet gestaltete sich der Alltag in den alten Räumlichkeiten oftmals als echtes Abenteuer: kleine Gruppenräume für jeweils 25 Kinder, eine begehbare Küchenzeile (ca. 1,5 m²) und Kindertoiletten, die lediglich mit seitlichen Trennwänden die unmittelbare Sicht auf den „Nachbarn“ versperrten waren so selbstverständlich, wie der Turntag in den Kellerräumen. Doch, angepasst an die damaligen Anforderungen, Sicherheitsbestimmungen und Hygieneverordnungen, fühlten sich Kinder und Betreuerinnen gleichermaßen wohl. Mit viel liebevoller Improvisation meisterte man so manche Unzulänglichkeit und dachte auch als Fünfjähriger schon einmal über die Zukunft nach...

Aus alter Zeit

Foto mit freundlicher Genehmigung von Wilhelm August Julius Osterhage

Der Kindergarten der ev. Kirchengemeinde Mahnen vor ca. 80 Jahren. Hier übten die Kinder schon mal das Heiraten und waren so bestens auf das Leben vorbereitet.

 

Wir sind wieder für alle Kinder da...

Nach vielen Wochen des Notbetriebes ermöglichen die Kindergärten ab dem 8. Juni die Betreuung aller Kinder der jeweiligen Einrichtung.

Allerdings findet das Betreuungsangebot aufgrund der bestehenden Pandemie unter Maßgaben des Infektionsschutzgesetzes in einem eingeschränkten Umfang statt.

Nach den Vorgaben des Ministeriums werden unsere Öffnungszeiten zunächst bis zum 31. August zeitlich eingeschränkt sein:

Buchungszeiten    Derzeitige Betreuungszeiten 
25 Stunden   8.30 Uhr – 11.30 Uhr
35 Stunden   7.30 Uhr – 12.30 Uhr
35 Stunden Block   8.00 Uhr – 13.00 Uhr
35 Stunden Block +    8.30 Uhr – 13.30 Uhr (mit Mittagessen)
45 Stunden   7.00 Uhr – 14.30 Uhr (mit Mittagessen)

 

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir in dem derzeitig eingeschränkten Regelbetrieb nicht die gewohnten Leistungen erbringen können. Mit Blick auf alle erforderlichen Maßnahmen wird das Angebot sowohl in quantitativer als auch in qualitativer Hinsicht nicht unserer gewohnten Arbeit entsprechen. Im Interesse aller Kinder, Familien und des pädagogischen Personals, werden wir mögliche Hygiene- und Schutzmaßnahmen als wichtigsten Aspekt in unsere tägliche Arbeit integrieren.

Aus diesem Grund bitten wir Sie, einen Betreuungswunsch rechtzeitig im Kindergarten anzumelden. Nur mit guter Planung ist eine Zuordnung in bestehende Gruppensettings möglich. Hier werden die Anwesenheitszeiten Ihres Kindes protokolliert und ermöglichen dem zuständigen Gesundheitsamt bei einer COVID-19-Erkrankung eine Rückverfolgung der Infektionskette.

Darüber hinaus dürfen keine Kinder betreut werden, die Krankheitssymptome aufweisen. Die Art und Ausprägung der Krankheitssymptome sind dabei unerheblich. Dies gilt gleichermaßen für Kinder, dessen Elternteile und /oder andere Personen aus häuslicher Gemeinschaft Krankheitssymptome von COVID-19 aufweisen.

Zum konkreten Vorgehen:

Wir haben unterschiedliche Zugänge zum Kindergarten geschaffen, so dass Kontakte der Personen verschiedener Gruppensettings vermieden werden können. Bitte beachten Sie beim Bringen und Abholen Ihres Kindes entsprechende Infotafeln und halten Sie zu anderen Personen jederzeit einen Mindestabstand ein.

Sie klingeln an dem Ihnen zugewiesenen Eingang und warten auf eine Erzieherin, die das Kind an der Tür abholt. Die Erzieherin wird einen Mundschutz tragen. Bitte halten auch Sie diese Hygieneregel ein. Zum Schutz aller Personen möchten wir den Zutritt der vielen Eltern, Großeltern und Geschwisterkinder derzeit vermeiden und hoffen auf Ihre Unterstützung.

Wir alle sehnen uns nach einem normalen Alltag, doch müssen wir für die nächste Zeit den Blick auf die aktuelle Lage richten und für eine größtmögliche Sicherheit aller Tigerenten sorgen.

Wir sind uns sicher, dass wir den beschwerlichen Weg auch weiter in guter Absprache gehen werden...

Ihr Tigerententeam